AGB
Allgemeine Geschäftsbedingungen
Unsere Vertragsbedingungen für Webdesign, Webentwicklung und Website-Betrieb.
1. Geltungsbereich
Diese AGB gelten für sämtliche Dienstleistungen von Webeo (nachfolgend «Anbieterin») im Bereich Webdesign, Webentwicklung und Website-Betrieb gegenüber dem Kunden (nachfolgend «Kunde»). Abweichende Bedingungen des Kunden werden nur anerkannt, sofern die Anbieterin diesen schriftlich zugestimmt hat.
Mit der Auftragserteilung anerkennt der Kunde diese AGB.
2. Leistungsumfang
2.1 Erstellung der Website
Die Anbieterin erstellt eine Website gemäss dem individuell vereinbarten Leistungsumfang (Offerte/Auftragsbestätigung). Die Offerte definiert den konkreten Umfang, die Anzahl der Seiten, den Zeitplan und das gewählte Preispaket.
2.2 Laufender Betrieb (Managed Service)
Nach der Setup-Gebühr (Go-Live) übernimmt die Anbieterin den laufenden Betrieb der Website. Dieser umfasst, sofern nicht anders vereinbart: Hosting, SSL-Zertifikat, technische Wartung und Sicherheitsupdates, Verfügbarkeitsüberwachung sowie Support gemäss dem gewählten Paket.
2.3 Nicht inbegriffene Leistungen
Leistungen, die über den vereinbarten Umfang hinausgehen (z. B. zusätzliche Seiten, Funktionserweiterungen, Textänderungen), werden nach Aufwand oder gemäss separater Offerte verrechnet.
3. Preise und Zahlung
3.1 Setup-Gebühr
Für die Einrichtung und erstmalige Umsetzung der Website wird eine einmalige Setup-Gebühr erhoben. Die Höhe richtet sich nach dem gewählten Paket gemäss der aktuellen Preisliste. Alle Preise verstehen sich exkl. MwSt.
3.2 Monatsabo (Betrieb & Betreuung)
Nach Go-Live wird ein laufendes Monatsabo für Hosting, Betrieb, Wartung, Support und monatliche Content-Updates in Rechnung gestellt, wahlweise monatlich oder jährlich zahlbar. Bei jährlicher Zahlung entspricht der Jahrespreis 11 Monatsraten (1 Monat gratis).
Mindestlaufzeit: 12 Monate ab Go-Live. Danach ist das Abo monatlich auf das Ende der laufenden Abrechnungsperiode kündbar. Bei vorzeitiger Kündigung während der Mindestlaufzeit werden die ausstehenden Monatsraten bis zum Ende der Mindestlaufzeit fällig.
3.3 Zahlungsmodalitäten
- Setup-Gebühr: bei Auftragserteilung (einmalig, Stripe-Checkout). Die Zahlungsmethode wird für spätere Abbuchungen sicher gespeichert.
- Zusätzlich während Build/Review angeforderte Leistungen (z.B. neue Seiten, Extra Review-Runden): zum Zeitpunkt der Go-Live-Aktivierung gemeinsam verrechnet.
- Monatsabo: erstmalig fällig bei Go-Live, danach automatisch monatlich bzw. jährlich im Voraus.
Die Abrechnung erfolgt automatisch über die hinterlegte Zahlungsmethode (Kreditkarte via Stripe). Rechnungen sind innert 30 Tagen netto zahlbar. Bei Zahlungsverzug ist die Anbieterin berechtigt, Verzugszinsen von 5 % p.a. zu erheben.
3.4 Preisanpassungen
Die Anbieterin behält sich vor, die Monatsabopreise mit einer Ankündigungsfrist von 3 Monaten auf das nächste Vertragsjahr anzupassen. Der Kunde hat in diesem Fall ein ausserordentliches Kündigungsrecht per Zeitpunkt der Preisanpassung.
3.5 Zahlungsverwaltung
Der Kunde kann seine Zahlungsmethode, Rechnungshistorie und Abo-Einstellungen jederzeit über das Stripe Billing Portal verwalten. Der Zugang erfolgt über das Kunden-Cockpit.
4. Mitwirkungspflichten des Kunden
Der Kunde stellt der Anbieterin alle für die Leistungserbringung erforderlichen Inhalte (Texte, Bilder, Logos, Zugangsdaten) rechtzeitig und in geeigneter Form zur Verfügung. Verzögerungen in der Zulieferung verschieben vereinbarte Termine entsprechend. Der Kunde benennt eine Ansprechperson, die für die Anbieterin erreichbar ist und Entscheidungen treffen kann.
5. Abnahme
5.1 Gestaltungsphase
Die Anbieterin präsentiert den Designentwurf zur Abnahme. Der Kunde hat die im Paket enthaltene Anzahl Feedbackrunden. Weitere Überarbeitungen werden nach Aufwand verrechnet.
5.2 Go-Live
Nach Fertigstellung wird die Website dem Kunden zur Endabnahme vorgelegt. Die Abnahme gilt als erteilt, wenn der Kunde nicht innert 10 Arbeitstagen nach Präsentation schriftlich begründete Mängel rügt.
6. Rechte an Inhalten
6.1 Kundeninhalte
Der Kunde bestätigt, dass er über sämtliche erforderlichen Rechte an den gelieferten Inhalten (Texte, Bilder, Logos, Grafiken) verfügt und diese frei von Rechten Dritter sind. Der Kunde stellt die Anbieterin von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die aus der Verletzung von Urheber-, Marken- oder sonstigen Schutzrechten durch vom Kunden gelieferte Inhalte entstehen. Dies umfasst auch die Kosten einer angemessenen Rechtsverteidigung.
6.2 Von der Anbieterin erstellte Inhalte
Soweit die Anbieterin im Rahmen des Auftrags Inhalte erstellt (z. B. Illustrationen, Texte, Designelemente), verbleiben die Urheberrechte bei der Anbieterin. Der Kunde erhält ein nicht-exklusives Nutzungsrecht für den Einsatz auf seiner Website. Dieses Nutzungsrecht besteht für die Dauer des Vertragsverhältnisses. Nach Beendigung des Vertrags kann das Nutzungsrecht gegen separate Vergütung weitergeführt werden.
6.3 Code und technische Umsetzung
Die technische Umsetzung (Code, Templates, Konfigurationen) verbleibt im Eigentum der Anbieterin. Der Kunde erwirbt kein Recht am Quellcode.
7. Datenschutz
Die Anbieterin verarbeitet personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden (z. B. Kontaktformulardaten) ausschliesslich gemäss den Weisungen des Kunden und im Einklang mit dem Schweizer Datenschutzgesetz (revDSG) sowie, soweit anwendbar, der DSGVO. Den separaten Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) stellen wir auf Anfrage zur Verfügung: Details siehe FAQ.
8. Verfügbarkeit und Haftung
8.1 Verfügbarkeit
Die Anbieterin strebt eine Verfügbarkeit der Website von 99.5 % im Jahresmittel an (exkl. geplante Wartungsfenster und höhere Gewalt). Ein Anspruch auf ununterbrochene Verfügbarkeit besteht nicht.
8.2 Haftungsbegrenzung
Die Haftung der Anbieterin ist auf den Betrag beschränkt, den der Kunde in den letzten 12 Monaten an die Anbieterin bezahlt hat. Ausgeschlossen sind indirekte Schäden, Folgeschäden und entgangener Gewinn. Vorbehalten bleibt die Haftung für vorsätzlich oder grobfahrlässig verursachte Schäden.
8.3 Höhere Gewalt
Ereignisse höherer Gewalt (Naturkatastrophen, Pandemien, Ausfälle von Drittanbietern, behördliche Massnahmen) entbinden die Anbieterin für die Dauer der Störung von ihren Leistungspflichten.
9. Vertragsdauer und Kündigung
9.1 Erstellungsphase
Der Vertrag beginnt mit der Auftragserteilung und ist für die Erstellungsphase unkündbar.
9.2 Laufender Betrieb
Der Managed-Service-Vertrag hat eine Mindestlaufzeit von 12 Monaten ab Go-Live. Nach Ablauf der Mindestlaufzeit verlängert sich der Vertrag automatisch um jeweils 12 Monate, sofern er nicht mit einer Frist von 30 Tagen zum Ende der jeweiligen Laufzeit gekündigt wird. Die Kündigung kann über das Kundenportal (Stripe Billing Portal) oder schriftlich erfolgen.
9.3 Ausserordentliche Kündigung
Beide Parteien sind berechtigt, den Vertrag aus wichtigem Grund fristlos zu kündigen. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor bei: wesentlicher Vertragsverletzung trotz Mahnung mit angemessener Nachfrist, Zahlungsverzug des Kunden von mehr als 60 Tagen, oder Insolvenz einer Partei.
9.4 Folgen der Beendigung
Nach Vertragsende wird die Website innert 30 Tagen abgeschaltet. Auf Wunsch stellt die Anbieterin dem Kunden die Inhalte (Texte, Bilder) in einem gängigen Format zur Verfügung. Ein Anspruch auf Herausgabe des Quellcodes besteht nicht. Bereits bezahlte Beträge werden nicht zurückerstattet.
10. Vertraulichkeit
Beide Parteien verpflichten sich, vertrauliche Informationen der jeweils anderen Partei nicht an Dritte weiterzugeben und nur für die Zwecke des Vertragsverhältnisses zu verwenden. Diese Pflicht besteht über das Vertragsende hinaus fort.
11. Referenz
Die Anbieterin ist berechtigt, die erstellte Website als Referenz in ihrem Portfolio zu nennen, sofern der Kunde nicht ausdrücklich widerspricht.
12. Schlussbestimmungen
12.1 Schriftform
Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrags bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für die Aufhebung dieses Schriftformerfordernisses.
12.2 Salvatorische Klausel
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, so wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon nicht berührt. Die unwirksame Bestimmung wird durch eine wirksame ersetzt, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.
12.3 Anwendbares Recht und Gerichtsstand
Es gilt ausschliesslich Schweizer Recht.